Dienstag, 28. Juni 2011

(OpenEMM) Init Script

Ich beschäftige mich ja relativ viel mit OpenEMM mittlerweile habe ich die Installation sogar im Griff :-)
Das einzige was mir zu meinem Glück fehlt ist ein Initscript so wie das hier

#!/bin/bash
# Openemm INIT Startup
# Author: Jörg Stephan <j@xadmin.info>
# Stand: 06. Sep 2010 DEBIAN
#

### BEGIN INIT INFO
# Provides:          openemm.sh
# Required-Start:    $remote_fs $syslog
# Required-Stop:     $remote_fs $syslog
# Default-Start:     2 3 4 5
# Default-Stop:      0 1 6
# Short-Description: Start daemon at boot time
# Description:       Enable service provided by daemon.
### END INIT INFO

test -f /home/openemm/bin/OpenEMM.sh || exit 0

. /lib/lsb/init-functions


case "$1" in
start)  echo "Starting Openemm"
        su - openemm -c "/home/openemm/bin/OpenEMM.sh start"
        chmod 0644 /var/log/maillog
        log_end_msg $?
        ;;
stop)   echo "Stopping Openemm"
        su - openemm -c "/home/openemm/bin/OpenEMM.sh stop"
        log_end_msg $?
        ;;
restart) log_daemon_msg "Restarting Openemm"
        su - openemm -c "/home/openemm/bin/OpenEMM.sh stop"
        su - openemm -c "/home/openemm/bin/OpenEMM.sh start"
        chmod 0644 /var/log/maillog
         log_end_msg $?
        ;;
*)      log_action_msg "Usage: /etc/init.d/openemm.sh {start|stop|restart}"
        exit 2
        ;;
esac
exit 0

Montag, 27. Juni 2011

(Ubuntu) von Ubuntu -> Kubuntu

Ich denke ich habe ja schon gesagt wie sehr mir das neue Ubuntu grafisch so gefällt, also gar nicht.
Daher habe ich beschlossen das ich auf Kubuntu wechsele, da dieser Wechsel nach ein paar kleinen Problemen gerade geklappt hat will ich euch den Weg ja nicht vorenthalten.
  1. synaptic starten: mittels Synaptic (ein grafisches Frontend zu apt) kann man Pakete im System installieren
  2. suchen nach kubuntu-full
  3. vormerken zur Installation und Anwenden
  4. Reboot
Und schon hat man ein kubuntu. Eigentlich sollte es auch über das Paket kubuntu-desktop möglich sein, leider verlief dies eher schlecht und ich musste doch das full auswählen. Die Nachinstallation umfasst dann ca 1200 Pakete.

Freitag, 10. Juni 2011

(OpenIndiana) [Apache/PHP/MySQL] Mit OpenIndiana was tun (aka man bin ich blöd)

Also, ja ich bin blöd.
Gebe ich an dieser Stelle gerne zu. Ich wollte mich etwas mit OpenIndiana beschäftigen und stand da wie der Ochse vor dem Berg, aber da es schließlich ganz einfach war....

Apache + PHP + MySQL

1. Die Software zusammen suchen die wir nun brauchen werden:
pkg search apache
hiermit stellen wir fest das unser gesuchtes Paket ungefähr so aussehen sollte:  pkg:/web/server/apache-22
pkg search apache | grep php
 zeigt uns das PHP Modul das wir brauchen:  pkg:/web/server/apache-22/module/apache-php5
pkg search mysql
 auch hier finden wir das gewünschte Paket als: pkg:/database/mysql-51

2. Nun müssen wir das ganze auch installieren, dies ist nach dem Wissen von oben genau so einfach.
  • pkg install pkg:/web/server/apache-22
  • pkg install pkg:/web/server/apache-22/module/apache-php5
  • pkg install pkg:/database/mysql-51
 die Apache configs finden wir dann unter /etc/apache2/2.2
nun müssen wir die Services natürlich noch enablen und durch starten
  • svcadm enable apache22
  • svcadm enable mysql
  • svcadm restart apache22
  • svcadm restart mysql

Donnerstag, 9. Juni 2011

(OpenIndiana) Netzwerk starten (und ssh)

Ich habe heute ein neues Testsystem mit Openindiana eingerichtet. Direkt stieß ich auf die ersten Probleme, das Netzwerk. Also was tun?

  •  dladm show-link
LINK        CLASS     MTU    STATE    BRIDGE     OVER
rtls0       phys      1500   unknown  --         --
nun kennen wir zumindest den Namen der Netzwerkkarte, hier eine rtls0
Als nächstes schalten wir nwam aus

  • svcadm disable network/physical:nwam

und default ein
  • svcadm enable network/physical:default

  • ifconfig e1000g0 plumb

aktiviert die Netzwerkkarte im Kernel dann auch wieder
schließlich noch ein paar Anpassungen

  • echo 10.0.0.2/24 > /etc/hostname.rtls0
 um die IP Adresse festzulegen
  • svcadm restart network/physical:default
um die IP Adresse zu aktivieren, bzw die Schnittstelle neu zu starten
  • route add default 10.0.0.1
eine default route setzen
  • mv /etc/nsswitch.dns /etc/nsswitch.conf
die nsswitch configuration für dns bereit machen
  • echo 'nameserver 8.8.8.8' > etc/resolv.conf 
den Nameserver (hier google) setzen 



 APROPOS:
wenn man dann jetzt noch ein SSH haben möchte sollte man
  • svcadm enable ssh
  • svcadm restart ssh
machen

Welches OS?

Die Frage stellt sich ja ab und an mal. Man überlegt sich was man wie und wo einsetzen will und kann. Dann treffen zumeist Ideen, die Frage der Bedienbarkeit und natürlich schon fast religiöse Gründe aufeinander.

Wie ich mir diese Frage, heute, beantworte? Tja...

Desktop System
  • Linux/Unix oder Windows oder Beides?
Das ist ja heutzutage ganz einfach, ich nehme beides. Warum? ich bin ein Nerd (darf man das von sich sagen?) mit einer Freundin. Das ist noch nichts schlimmes. Aber die Freundin will das der Drucker geht (!!!!!). Und der Epson Stylus SX 125 den sie mir sogar Geschenkt hat, war zwar zum drucken zu bewegen, aber der Scanner....
Also teilen sich ein Linux und ein Windows 7 (Lizensiert!) meinen Rechner zu hause.
Dank EMC teilen sie sich auch eine Festplatte in meinem Notebook. Den wer hat ein Verwaltungstool das nur unter Windows so richtig funzt? genau, EMC.

Die eher schwierige Frage ist, welches Linux benutzt man den. Hier kommt die Religion ins Spiel glaube ich (Kommt auf die Wortwitzliste :-) Man kann ja verschiedenen Götter huldigen, ja soll man nicht, aber manchmal verkacken es die alten Götter ja auch mal. (ich bin Christlich erzogen!)

Der Hut-Gott zB und sein Hut-Sohn. Ich war echt begeistert, bis ein Kernelupdate kam und sie es schafften zwar den Kernel neu zu machen, aber den Nvidia Treiber erst ne Woche später zu bringen. Und das taten sie oft.
Der Gott der alt afrikanischen Gemeinschaft. Eigentlich schon nett. Aber echt. Das neue Gewand in das es sich kleidet ist Müll.
Vielleicht der lokale Christkindl-Markt Gott. Er schafft es immer wieder mich zu begeistern. Bzw, ich schaue es mir immer wieder mal gerne an :-)

Server Systeme

  • Linux/Unix oder Windows?
Naja, die Frage stellt sich ja nur Teilweise.  Da ich mir keinen Windows Server leisten kann fällt die Option flach. Nee, ich würde es auch nedd wollen!!
Aber was benutzt man den nun?

  1. OpenSolaris/OpenIndiana: Finde ich echt super Toll. Ich muss mich leider mehr damit beschäftigen um es nutzen zu können. Die Syntax Unterschiede sindin meinen Augen doch extrem
  2. Die RedHat-Clone vor allem Centos: Kommt wohl am nächsten an ein Enterprise Linux heran. Leider ist das Original zu teuer. Und Centos wird nur von ein paar Entwicklern getragen, bei denen es all zu oft auf die Tagesform ankommt. Dafür haben sie aber auch verdammt helle Köpfe in ihren Reihen.
  3. Debian/Ubuntu: Läuft beides Erfahrungsgemäß sehr stabil. Leider muss ich zugeben erst nach einer Weile. Manchmal wäre ich froh ich hätte alles auf Lenny gelassen da man sich mit dem Upgrade aus Squeeze alle Probleme gefangen hat die man bei anderen Distris auch findet.
  4. Opensuse: Zur Zeit spiele ich damit (mal wieder) herum und setze es auf zwei Servern ein. Ich mag die Vorzüge von Yast auf der Konsole. Auch sehe ich zypper weit vor yum oder aptitude, was aber schon an den Kürzeln liegen kann :-) also zypper se paket VS. apt-cache search paket
  5. FreeBSD: Mag ich sehr, vorallem weil es klein und schnell ist. Es kommt zur Zeit auf meinem Router zum Einsatz. Dieser ist ein altes PIII Notebook und wäre Ram technisch zu klein für ein neues Linux.
So, das ist dann mal meine Meinung dazu, wie ist eure?

Mittwoch, 8. Juni 2011

(OpenIndiana) Upgrade 148 to 151

Okay, ich gebe es zu, ich poste das hier nur weil ich mir heute Morgen den Wolf gesucht habe

pkg image-update --be-name OI151 --require-new-be

Dienstag, 7. Juni 2011

(Keepalived) Loadbalancer für Nameserver

Es soll ja vorkommen das komische Menschen wie ich einer bin, einmal ausprobieren möchten wie man einen Nameserver per keepalived ansprechen kann.
Gründe hierfür sind dann zB die Lastverteilung auf zwei Nameserver, oder natürlich die hochverfügbarkeit eines Nameservers. 


hier die Übersicht

keepalived Eintrag

# DNS
virtual_server 10.0.0.10 53 {
    delay_loop 10
    lb_algo wlc
    lb_kind DR
    protocol TCP
    ha_suspend

 # ns1
    real_server 10.0.1.11 53 {
        weight 100
          MISC_CHECK {
                "/usr/local/misc_check/dns.sh
10.0.1.11"
                                  }

    }

    # ns2
    real_server 10.0.1.12 53 {
        weight 100
          MISC_CHECK {
                "/usr/local/misc_check/dns.sh
10.0.1.12"
                                  }


misc_check
Der zugehörige misc_check könnte dann so aussehen

#!/bin/bash

if [ `dig +time=1 www.example.com @$1 | grep -c 1.2.3.5` -eq 1 ]; then
                exit 0
    else
            exit 1
fi

Known issues
  1. Auf dem Zielserver hinter dem Loadbalancer muss ein dummy0 Interface vorhanden sein welches die IP vom Virtualserver hat 10.0.0.10/32
  2. Da wir ein Problem bei UDP haben, müssen wir noch eine Zeile bein powerdns setzen, der pdns darf nur auf die beiden IP Adressen des Realservers und des Virtualservers hören, Andernfalls "verfliegen" sich die Pakete, also
local-address=10.0.0.10,10.0.1.11