Sonntag, 10. November 2013

TravelReport: OpenRheinRuhr

Dieses Wochenende war ich zu Gast auf der OpenRheinRuhr in Oberhausen. Wie sich das gehört habe ich dort openSUSE am Stand vertreten.

Bei "zu Gast" fällt mir immer wieder das Motto der Fussball WM in Deutschland ein, wobei ich es im OpenSource Bereich noch viel treffender finde: "Zu Gast bei Freunden"
Schnell stellt sich an den gewohnten Ständen (Mageia, Fedora, Invis) ein nahezu Familiäres Klima ein.

Doch zu openSUSE:
Am Stand war ein relativ reger Andrang, zumindest nicht weniger als bei anderen. Die Fragen empfand ich hierbei als leicht technischer als es bei der FROSCON der Fall war.
Dies liegt wahrscheinlich am kommenden Release von 13.1.

Hier dann die Empfehlungen (rein privater Natur) in schriftlicher Form:
1. ein Upgrade via zypper dup funktioniert eigentlich immer. Bei einem Versionssprung viw 12 -> 13 würde ich dennoch den konservativen Weg über die DVD nehmen. Bezüglich den extra Repositories die man in Verwendung hat würde ich empfehlen diese vor einem Upgrade zu deaktivieren und in nachgang wieder zu aktivieren und ebenfalls zu updaten.
2. Die SuSE-Firewall hat zur Zeit mit ipv6 noch wenig am Hut. Das eintragen der Regeln über iptables6 auf der console verträgt sich aber durchaus damit. Also keine Angst!
3. Ja, unser KDE, Gnome, XFCE und LXDE funktioniert genau so wie bei anderen Distributionen, ist halt nur Grün(!)

Ansonsten ist der Sonntag Vormittag extrem ruhig. Mal sehen was noch kommt, kommt noch was, kommt auch ein Update :-)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

FreeBSD: Ports frisch halten

FreeBSD: Ports frisch halten
Letztens wollte ich über die ports eine neue Software installieren. Dies hatte leider nicht funktioniert, da meine ports doch schon stark veraltet waren, an dieser Stelle hilft dann nur diese zu Updaten.

Ich bevorzuge hier die Portsnap Method (Vergleiche:FreeBSD ports )

Also
portsnap fetch

Dies läd einen Gepackten Snapshot der aktuellen Ports von einem Spiegelserver.

Wenn es noch keinen ports Ordner gibt dann müssen wir als nächstes
portsnap extract

ausführen, dies extrahiert dann den kompletten Snapshot unter /usr/port. Wurde dies schon einmal ausgeführt, dann genügt ein
portsnap update

um die ports auf den aktuellen Stand zu bekommen.

(vmware) Was man nicht tun sollte / Was man dann danach machen sollte

(vmware) Was man nicht tun sollte / Was man dann danach machen sollte
ich habe da mal noch einen alten blog Eintrag gefunden, den man vielelicht mal brauchen kann :-)

Ich hatte kürzlich das Problem das eine virtuelle Festplatte unter VMWare voll war. Dies ist auch unter VMWare Server eigentlich keine grosse Sache. Also auf die console eingeloggt und los ging es:

vmware-vdiskmanager -x 64GB /var/opt/vm/vm1/vm1-001-0.vmdk

Ohne meckern oder murren vergrösserte der vdiskmanager dann auch die gewünschte Festplatte. Beim neustart des Systems gab es dann aber eine böse überraschung. Sie lief nämlich nicht mehr.
Der Grund? ganz einfach ich hatte übersehen das es mal einen Snapshot auf dieser Platte gab und habe diesen schlicht weg ignoriert. Also im selben Ordner war auch noch ein vm1-001-0-00000001.vmdk Auf diese Zeigte auch auf diesen Snapshot. Dumm gelaufen

The parent virtual disk has been modified since the child was created (18).

Ich beschreibe nun kurz was man tun sollte, muss leider auch dazu sagen das es bei mir nicht so recht wollte, aber leider habe ich aus dem schon schweren Fehler durch leichtes zutun einen SuperGau gemacht.

Also erstens: KEINE Panic

Da sich jemand die Mühe gemacht eine Art worst-case Liste zu machen schauen wir einfach ob unser Problem in dieser Liste ist wir schauen also auf http://sanbarrow.com/vmdk/vmdk-when-its-too-late.html nach ob wir unsers Fehler finden. Und ja da ist er auch schon. ALso müssen wir nicht viel tun.
Wir betrachten uns die disc und den Snapshot und finden einen Unterschied in der CID des Parent und im CIDParent eintrag. Diesen müssen wir ausgleichen,also schreiben wir in den CIDParent eintrag logisch den CID des Parent
Desweiteren sehen wir das die RW der Einträge nicht mehr stimmt, auch hier übertragen wir die RW vom Parent auf das Child
Natürlich hat der Parent nun auch mehr Einträge. Da vmware ja (normalerweise) 2GB Files anlegt, wir haben bei einer vergrösserung von 10GB also 5 Files mehr. Diese löschen wir aus der Datei und die -fxxx.vmdk files von der Festplatte
Die Festplatte (snapshot) würde nun wieder ohne murren booten. Ich empfehle vorher noch folgendes

vmware-vdiskmanager -r .vmdk -t 0 new_vmware.vmdk

Somit kopieren wir den Snapshot, im idealfall sollte es nun auch wieder eine Disk ohne Snap sein, den man dann weiter benutzen kann.

In meinem Fall kann ich nur abschliessend sagen: Gut wenn man ein Backup hat

Montag, 23. September 2013

[Randnotiz] spielen mit nmap

Mal wieder ein kleiner Blogpost damit ich es selbst nicht vergesse.

Eine zur Zeit sehr gute Einstellung fuer meinen Scan
nmap --open -sS  -sV -O --osscan-guess --reason -oX test.out <IP>
  • --open : Zeige nur offene Ports
  • -sS : Scan basierend auf SYN
  • -sV : erkenne die Version des Services
  • -O --osscan-guess : erkenne die Version des Systems
  • --reason : Zeige warum der Port diesen Status hat
  • -oX test.out : schreibe den Output in test.out im XML format
Zum testen waren noch ganz hilfreich
  • -v (-vv) : erhht den Verbosity Level der Ausgabe
danach noch ein kleines:
xsltproc test.out -o test.html
was aus meinem XML ein HTML macht

Schoenst!

Dienstag, 3. September 2013

[openSUSE] und mein EPSON Stylus SX125

Ab und an mal kommt es vor das meine Frau genau den Moment abpasst an dem ich meinen PC in irgendeiner weise neu gemacht habe, und daher nicht drucken kann. Dann muss aber was gedruckt werden.

So auch heute. Aber "normalerweise" ist das ja kein Problem. Wir laden von der Epson Seite den ntigen Treiber, gehen in Yast und konfigurieren das mal schnell.... aber nein!

/opt/epson-inkjet-printer-n10-nx127/cups/lib/filter/epson_inkjet_printer_filter failed

Ohje, nach langem (langem,langem,langem) klicken, Drucker neu anschlieen und an sich selbst zweifeln.

linux-ntsn:~ # /opt/epson-inkjet-printer-n10-nx127/cups/lib/filter/epson_inkjet_printer_filter 
/opt/epson-inkjet-printer-n10-nx127/cups/lib/filter/epson_inkjet_printer_filter: error while loading shared libraries: libjpeg.so.62: cannot open shared object file: No such file or directory

Nee! Oder?
Cheaten hilft also

linux-ntsn:~ # ln -s /usr/lib64/libjpeg.so.8 /usr/lib64/libjpeg.so.62

und siehe da, ich drucke wie es von mir verlangt wurde(!)
Das schlimme ist ja eigentlich, das das ganze nun also auch noch Spass gemacht hat, zumindest in einem verdrehten Adminhirn, also

Danke Schatz

Mittwoch, 28. August 2013

openSUSE new idea

My openFATE request

I really would like to discuss the current release circle.

I know it was a community discussion which lead to this 8 month timeline. But i guess it would be best to change this again.
In my mind it would be best to support tumbleweed more and release a stable evergreen like distribution with 2 years release cycle
and minor changes from tumbleweed upstream.

The release should include:
* A Desktop system like we already have
* A server system (kernel, software)
* Proffesional "forks" like terminal server, small business

The new release cycle (like seen in the picture):
For example called openSUSE 14
Every two years, the tumbleweed will be freezed for evergreen release.
Every 6 month any minor change of software will be pushed to 14.n+1 until the release of the next major openSUSE release


Samstag, 24. August 2013

FROSCON 8

Hallo zusammen,

dieses Wochenende war die Froscon 8. Die FRee Open Source CONference findet zum 8ten mal auf dem Geländer der Bonn-Sieg Universität in Sankt Augustin. Nach dem ich letzten Jahr noch das tolle grün der Froscon Crew trug, habe ich mich dieses Jahr mal als Austeller am openSUSE stand versucht.

Freitag, die Anreise. knapp 260km, knappe 2:30 Std und Temperaturen zischen 16,5°C und 28°C. Hotel wie im letzten Jahr auch das IBIS Hotel in Königswinter. Vom Hotel bis zur Froscon selbst sind es dann 18km (oder 12 Minuten) Autobahn. Gegen 18:00 dann mal schauen was auf der Froscon los ist und das ersten Treffen mit den Stand "Mitbewohnern" von INVIS (invis-server.org).
INVIS ist eine Small Business Lösung die auf openSUSE basiert, als der passende Partner am Stand und nett noch dazu.
Kleiner Aufbau der Sachen, danach ab zum Chinesen und den Tag ausklingen lassen.

Samstag, 8:30 am Stand, langsam füllt sicher Raum. Wir sitzen in einer Reihe mit Fedora, Centos, Mageia und Debian (in der Reihenfolge). Alte bekannte aus den verschiedenen Distris sorgten den ganzen Tag für nette Unterhaltungen.

Ein Highlight war das Dimitri ZFS auf openSUSE präsentieren konnte, in voller Funktionalität. Mehr dazu hier.http://zfsonlinux.org/
Zu openSUSE kamen verschiedene Menschen mit verschiedenen Meinungen und Fragen. Verwirrend waren, für mich persönlich, zwei Herrschaften, ich würde schätzen 65+, einer mit einer frage zu CUPS und warum es auf der einen openSUSE Maschine lief auf seiner anderen nicht, der andere mit dem Problem DVDs auf openSUSE unter Kaffein zu schauen.
Auch kam es zu Fragen zu der Community und wo der Weg den hin führen würde. Ehrlich gesagt hoffe ich da bald auch mal eine Antwort drauf zu bekommen

Sonntag, war ein relativ ruhiger Tag auf der Froscon. Jan war nun auch da, mit einer schönen grünen Decke. Gegen Mittag hatte ich eine LPIC 101 Prüfung (man muss ja mal klein anfangen). Ich bin schon überrascht was da alles so gefragt wird.
Um ca 16:30 machte ich mich dann mal auf dem Heimweg. Ekelhafter Regen.

Nach also 2 Tagen Froscon und einem  663km Trip, wieder zuhause und im eigenene Bett.

In diesem Sinne

Mittwoch, 9. Januar 2013

[Randnotiz] MySQL/MariaDB Passwortlänge (change master to...)

Ist doch schön wenn man wieder auf kleine Widrigkeiten stösst die man noch nicht kannte.

Story:
Ich habe eine MySQL Replikation eingerichtet. Und bekam stetig ein "Access Denied".

Problem:
Ich habe das Passwort mit dem CHANGE MASTER TO... Kommando angelegt. das Statement MASTER_PASSWORD="" ist dann limitiert auf 32 Zeichen. Leider führt MySQL das ganze dann trotzdem aus und liefert "ok" zurück.

Einziges Anzeichen ist ein "Access denied" im mysql.log des Masterservers.

Dienstag, 1. Januar 2013

[Randnotiz] Booten von PC-BSD: Fehler mit USB und Bios

Da es mir gerade so gegangen ist, mache ich mir mal eine Randnotiz

Problem: Ich will mein PCBSD booten, doch während des Booten bekomme ich ein Freeze, der Fehler ist ähnlich zu

Usbus6: waiting for BIOS to give up control
Usbus6: timed out waiting for BIOS

dann bleibt es stehen, da das Bios die Resourcen nicht freigibt. Falls es such mal ähnlich geht, es gibt diese EHCI Option auch im Bios, sie ermöglicht (soweit ich das verstanden habe) das ein OS die volle Kontrolle über USB übernehmen kann, nach dem enablen dieser Funktion war das booten kein problem mehr.